Dann fühlt er sich wohl und geborgen. „Das Schulklima ist immens wichtig“, betont Andrea Heiliger, Pressesprecherin des Bundesverbandes Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) e.V. „Das Ambiente und die Schulangebote müssen stimmen. Ebenso wichtig ist eine gute Kommunikation zwischen Schule, Elternhaus und außerschulischen Lernorten, dann können Probleme einfacher gelöst werden. Haben die Beteiligten jedoch Angst voreinander, weisen sie sich gegenseitig die Schuld zu und arbeiten sie nicht Hand in Hand zusammen, dann wird das Kind weniger Unterstützung erhalten und schlechtere Schulergebnisse erzielen.“
Damit das Schulleben von Kindern und Jugendlichen erfolgreich ist, sollte die Freude und die Schulmotivation des Schülers gefördert werden. Im Dialog zwischen Schule, Elternhaus und außerschulischen Lernorten sollte besprochen werden, welche Aspekte für ein gutes Schulklima schon erfüllt sind und welche Punkte noch verbessert werden sollten.
Sind die Klassenräume, der Pausenraum und -hof gemütlich eingerichtet? Wie sieht es mit der ergonomischen und technischen Ausstattung aus? Sorgen Farben, Bilder und Licht für ein Wohlfühlgefühl? Gibt es einen Raum, wo sich Schulleiter, Lehrer, Schulpsychologen, Eltern und Schüler in Ruhe unterhalten können?
Bei der Realisierung der Wohlfühlaspekte sollten Eltern und
Kooperationspartner der Schule behilflich sein. „Doch nicht nur materielle, sondern auch ideelle Unterstützung ist wichtig“, sagt Heiliger. „Jedes Kind hat unterschiedliche Schul- und Familienprobleme und darauf sollte individuell eingegangen werden, beispielsweise auch durch die Inanspruchnahme eines Schulpsychologen.“ Schulpsychologen sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Elternhaus und Schule. Sie sind speziell ausgebildet, können auf den Kummer von Schülern besser eingehen und Lösungsstrategien entwickeln. „Die Kultusminister haben einmal das Ziel vorgegeben, dass nicht mehr als 5.000 Schüler auf einen Schulpsychologen kommen. Aber davon sind wir noch entfernt“, sagt Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands. Im Moment sind es eher 10.000 Schüler je Schulpsychologe.“
Dass neben den Schulpsychologen und Lehrern sich auch die Nachhilfelehrer um die Probleme von Kindern und Jugendlichen kümmern, das verdeutlicht die Bertelsmann-Studie von 2010. Sie besagt, dass jeder dritte bis vierte Schüler in Deutschland im Laufe der Schulkarriere Nachhilfe in Anspruch nimmt. „In Gesprächen mit Eltern und Schülern erfahren unsere Nachhilfelehrer nicht nur etwas über die Schulnoten, sondern auch über das Schul- und familiäre Klima“, sagt Heiliger. „Wir geben ihnen Tipps, wie sie zu Hause mehr Lernfreude, Ausdauer oder Konzentration entwickeln und einen höheren Wohlfühlfaktor erreichen können.“
Informationen erhalten Eltern bei den 2544 niedergelassenen Nachhilfeschulen des VNN unter www.nachhilfeschulen.org
Über VNN e.V. (www.nachhilfeschulen.org):
Der im Jahr 2003 gegründete Bundesverband Nachhilfe- und
Nachmittagsschulen e.V. (VNN e.V.) ist der größte deutsche Nachhilfeverband. Er vertritt privatwirtschaftliche Nachhilfeorganisationen mit ihren 2544 angeschlossenen Niederlassungen und nimmt damit über 50 Prozent der institutionellen Nachhilfe ein. Die Mitglieder des VNN e.V. garantieren hohe Qualitätsstandards und individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen oder Einzelunterricht. Dies gibt Eltern, Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Orientierung. Außerdem setzt sich der Bundesverband für einen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Dialog zwischen Schule, Politik und Wirtschaft ein. Sitz des Bundesverbandes ist Erftstadt.
Nachmittagsschulen e.V.:
Andrea Heiliger
Verbandssprecherin
Mobil: 0171/ 92 37 862
E-Mail: andrea.heiliger@t-online.de
www.nachhilfeschulen.org


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